Trio vis-a-vis

Trio vis-á-vis oPRESSIONs

gewidmet Mariya Kalesnikava

Sonntag 25.1.26

LEONBERG

18:00 UHR

Neues Rathaus Leonberg (Foyer)
Belforter Platz 1
71229 Leonberg

oPRESSIONs vereint Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, die „Druck“ sowohl als klangliche Spannung als auch als Symbol von Unterdrückung thematisieren. Bernals Werk ist eine Hommage an Maria Kalesnikava, Politikerin und ehemalige Flötistin des TRIO vis-à-vis, die am 13. Dezember 2025 nach fünf Jahren politischer Gefangenschaft in Belarus befreit wurde. Lachenmann und Aperghis erweitern mit radikalen Techniken die Grenzen des Klangs. Kuyumcuyan reflektiert Krieg anhand literarischer Fragmente. Gorigoitias Uraufführung vertont Galeanos Geschichte rebellischer Frauen aus Südamerika. Das Programm zeigt, wie durch Klang Befreiung und Macht erfahrbar wird.

Dieses Konzert ist Maria Kalesnikava gewidmet – ihrer Befreiung und der Freiheit.

TRIO vis-à-vis
Petra Arman [Flöte]
Natasha López [Stimme]
Hugo Rannou [Violoncello]

MUSIK VON Alberto Bernal, Helmut Lachenmann, George Aperghis, Ruth Crawford, Emil Kuyumcuyan und Ramón Gorigoitia (UA)

EINTRITT Normalpreis VVK: 15€, Ermässigt VVK: 7€;
Normalpreis AK: 18€, Ermässigt AK: 7€

Eine Veranstaltung im Rahmen von
out of the box – neue musik im rathaus leonberg.

IN KOOPERATION MIT Amt für Kultur und Sport Leonberg

GEFÖRDERT DURCH S-K-A-M e. V. und Deutscher Komponist:innenverband e. V.

zweieinhalb duos

Zweieinhalb Duos für Mariya Kalesnikava

Freitag, 12.09.2025

STUTTGART

19:30 UHR

Gedok Galerie Stuttgart
Hölderlinstrasse 17
70174 Stuttgart

Eintritt frei!
Spenden willkommen

Das ›Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos‹ (OEIN) ist ein innovatives Musikensemble aus Bolivien, das sich der Erforschung, Bewahrung und Erneuerung indigener Musik und andiner Instrumente widmet. Indigene Instrumente entfliehen ihrer musealen Gefangenschaft, schließen an die eigene Geschichte an und transformieren sie in ästhetische Handlungen unserer Zeit. In der Begegnung mit einem halben europäischen Duo weist dessen Vakanz zum Jahrestag ihrer Entführung auf das Fehlen der Flötistin Mariya Kalesnikava hin. Musikalisch-soziale Handlungen werden zum Zeichen der Einforderung des Selbstbestimmungsrechtes jedes lebendigen Wesens.

mit

Dos pares de la OEIN
Ethan Olmos Cuiza [traditionelle bolivianische Instrumente]
Carlos Gutiérrez Quiroga [traditionelle bolivianische Instrumente]
Tatiana López Churata [traditionelle bolivianische Instrumente]
Romina Quisbert Maldonado [traditionelle bolivianische Instrumente]
Nikola Lutz [Saxofon, Elektronik]

Musik von

Carlos Gutiérrez Quiroga
Nikola Lutz
Neil Luck
Tomomi Adachi
OEIN

Gefördert von:

SKAM e.V.
Gedok Stuttgart

Klaus Dreher, Perkussion
Klaus Dreher, Perkussion

zek #5

Donnerstag, 24.04.2025

STUTTGART

19:30 Uhr

vhs Stuttgart
Robert-Bosch-Saal
Rotebühlplatz 28
70173 Stuttgart

Eintritt frei!

Ausgehend von Maxim Znak’s Gefängnistagebuch Zekamerone beschäftigt sich zek [зек – russ. Sträfling] mit im Gefängnis entstandenen Texten Znaks. Die Texte bilden einen Faden von den Gefangenen zur Freiheit, zu selbstbestimmter Kommunikation, zu deren Überleben und unserer Kenntnis ihrer Lebenslage. In zek #5 thematisiert Klaus Sebastian Dreher in der UA seiner “Episoden aus dem Gefängnis” die kistorische Kontinuität von Gefangenschaft als Sujet in der Kunst. Nikola Lutz macht in der Vertonung von Znaks „Ururu“ das Gefängnis als auditive Umgebung erfahrbar.

mit

Xia Yuan [Schlagzeug]
Mathilde Durafour [Schlagzeug]
Klaus Dreher [Schlagzeug]
Nikola Lutz [Elektronik, Saxofon]
Natasha Lopez [Gedicht]

Musik von

Klaus Sebastian Dreher
Nikola Lutz

In Kooperation mit: Stadt Stuttgart Abteilung für Chancengleichheit, vhs Stuttgart

Gefördert von: S-K-A-M e.V., Stadt Stuttgart und Musikfonds

Maxim Znak, „Zekamerone. Geschichten aus dem Gefängnis”
Aus dem Russischen von Henriette Reisner und Volker Weichsel
© der deutschsprachigen Ausgabe Suhrkamp Verlag AG, Berlin, 2023

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